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 Heidelberg
18.01.2011

Dauerhafte Lösung für die Villa Nachttanz

Die Stadt soll Haus im Industriegebiet im Pfaffengrund ankaufen und an die Villa vermieten

Die Villa Nachttanz könnte bald ein neues Domizil haben. Nach zwei Jahren der Suche haben sich die Betreiber des nichtkommerziellen Veranstaltungshauses mit der Stadt Heidelberg auf ein Einfamilienhaus in Pfaffengrund geeinigt.

Die Villa Nachttanz könnte bald ein neues Domizil haben. Nach zwei Jahren der Suche haben sich die Betreiber des nichtkommerziellen Veranstaltungshauses mit der Stadt Heidelberg auf ein Einfamilienhaus in Pfaffengrund geeinigt, das die Stadt kaufen und an die Villa vermieten soll. Am 26. Januar wird der Haupt- und Finanzausschuss ĂĽber den Kauf entscheiden. 

Tina Scholz vom Verein „Aktiön 2001“ (Aktion für mehr Kultur und Toleranz in der Öffentlichkeit Nächtens), der die Villa 2001 gegründet hat und seither betreibt, zeigt sich erfreut. „Es ist super, dass wir nicht mehr ohne Lösung dastehen“, erklärt sie, „natürlich ist es auch schade, dass wir aus dem alten Haus raus müssen, daran hängen viele Erinnerungen. Aber das neue Gebäude ist auch gut. Wichtig ist, dass wir weiterhin das gleiche Konzept verfolgen können.“

Dafür ist das Haus mit seinen 130 Quadratmetern Nutzfläche aber noch zu klein. „Es ist verwinkelter als das Alte und hat keinen Konzertraum wie den im Keller unserer jetzigen Villa“, erklärt Scholz. Es soll deshalb im Erdgeschoss ein Veranstaltungssaal angebaut werden. Die baurechtlichen Vorraussetzungen würden derzeit geprüft.

Das Haus steht auf dem Gelände Im Klingenbühl 6-8 im Industriegebiet und kann mit der Straßenbahn 22 und dem Bus 34 erreicht werden. „Eigentlich ist das Haus perfekt“, sagte Kathrin Rabus, Vorstandsmitglied von Aktiön2001, der RNZ.

Wann genau die Villa in ihr neues Domizil einziehen kann, ist noch nicht klar. Das Haus ist momentan noch bewohnt, und auch der Anbau ist noch nicht im Detail geplant. Außerdem werden die Betreiber der Villa das Haus noch selber herrichten müssen. Der Mietvertrag für das derzeitige Grundstück, das seit 2003 der Stadt gehört, sollte eigentlich im März diesen Jahres auslaufen, ist jetzt aber noch einmal bis zum 30. Juni verlängert worden, um einen nahtlosen Übergang zu ermöglichen. „Vielleicht machen wir den Umzug in der Sommerpause nach der Festivilla“, meint Scholz.

Unklar ist auch noch, wie Kauf und Umbau finanziert werden. Absehbar ist bereits, dass die monatliche Belastung für die Villa in ihrem neuen Zuhause steigen dürfte. „Das nehmen wir in Kauf“, meint Rabus, „sie darf aber nicht zu hoch werden, sonst können wir unsere Arbeit nicht mehr machen“. Die soll auch in Zukunft komplett ehrenamtlich und gemeinnützig ablaufen.

von Max Mayer
   

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