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 Hochschule
13.05.2013

Der Studierendenrat kurz erklärt

Fachschaften und politische Hochschulgruppen tagen in diesem Modell in einem Gremium. Die Anzahl der Sitze variiert je nach Wahlbeteiligung.

Grafik: AG VS.

Das Heidelberger StuRa-Modell setzt sich aus den Fachschaften, den politischen Listenpl√§tzen und einer Referatekonferenz mit beratender Funktion zusammen. Die f√ľr jeden Studenten offenen Sitzungen finden einmal monatlich und bei Bedarf nach Einberufung statt. Dort kann jeder Student Antr√§ge einreichen.

F√ľr die Fachschaften sind im StuRa 70 Sitze vorgesehen, wobei jede Fachschaft mindestens einen Sitz bekommt. Geh√∂ren dem Fach vier Prozent aller Studenten an, erreicht eine Fachschaft zwei, ab acht Prozent die maximale Anzahl von drei Sitzen. Es besteht zudem die M√∂glichkeit, Kooperationen zu bilden.


Mindestens einmal Jahr werden die Vertreter gew√§hlt, die jedes Fach in den StuRa entsendet. H√§ufigkeit und Art der Wahlen entscheiden Fachschaften und Kooperationen intern und f√ľhren die Wahl auch selbst durch.


Neben den Fachschaften sind auch die politischen Hochschulgruppen im StuRa vertreten. Abh√§ngig von der Wahlbeteiligung stehen ihnen insgesamt maximal 70 Sitze zu Verf√ľgung, bei einer Wahlbeteiligung unter 50 Prozent verringert sich die Anzahl entsprechend. Die Vertreter der Hochschulgruppen werden ebenfalls f√ľr ein Jahr gew√§hlt, die Wahlen finden hochschulweit statt und werden von den politischen Gruppen organisiert.


Zus√§tzlich gibt es vier autonome Referate, die sich f√ľr die Belange gesellschaftlich benachteiligter Gruppen einsetzen und durch ein Finanzreferat erg√§nzt werden. Sie erarbeiten Beschl√ľsse und haben eine beratende Funktion f√ľr den StuRa. Weitere Referate kann jeder Student beantragen, sie werden dann nach Abstimmung eingerichtet. Die Vertreter der Referate werden ebenfalls in einer internen Wahl bestimmt. Mit Ausnahme der vier autonomen k√∂nnen alle Referate mit einer absoluten Mehrheit wieder aufgel√∂st werden.


Sobald alle StuRa-Mitglieder gew√§hlt sind, werden intern zwei Vorsitzende und eine Schlichtungskommission bestimmt. Letztere kann bei Verdacht auf Kompetenz√ľberschreitung von jedem Studenten einberufen werden.

von Marlene Kleiner
   

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