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 StudiLeben
06.07.2010

Einer für alle, alles in einem

Der neue multifunktionale Studentenausweis

Im Wintersemester kommt der multifunktionale Studierendenausweis. Er gilt als Studenten- und UB-Ausweis, Kopier- und Mensakarte. Im Gegensatz zum bisherigen Studentenausweis wird er ein Passfoto enthalten.

Im Wintersemester führt die Uni Heidelberg den multifunktionalen Studierendenausweis ein. Dieser gilt als Studentenausweis, UB-Ausweis, Kopierkarte und Mensacard. Im Gegensatz zu dem bisherigen Studentenausweis wird er ein Passfoto enthalten.

Endlich ist Schluss mit mehreren Karten für Universitätsbibliotheken, Mensen und dem selbst ausgedruckten Studentenausweis. Die Umstellung auf den multifunktionalen Ausweis geht in zwei Etappen vor sich. Im Juli werden alle Studenten, die seit dem Wintersemester 2008/09 das Studium begonnen haben und die CampusCard mit Uni-ID besitzen, den neuen Ausweis bekommen.

Alle anderen Studenten, die eine CampusCard ohne Uni-ID und eine separate hellblaue Nutzerkarte der UB haben, werden erst im November die Möglichkeit haben, den multifunktionalen Ausweis zu erhalten. Alle Neu-Immatrikulierten erhalten gleich die neue personalisierte Karte.

Bereits seit dem 28. Juni 2010 wurden schon alle Aufladegeräte und Stationen zum Bezahlen in den Mensen und den Bibliotheken für den neuen multifunktionalen Ausweis ausgetauscht und alle Studenten mussten die CampusCards bis zum Umtausch umkodieren. Dabei kam es nur zu geringfügigen Problemen. Ein Tag nach Beginn der Umkodierung berichtet das Studentenwerk: „Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden rund 13?000 Karten umkodiert. Insgesamt rund 100 Karten (das sind 0,76 Prozent) konnten nicht umkodiert werden.“ Die Studenten, bei denen die Umkodierung nicht funktioniere, müssten sich keine Sorgen machen, denn das letzte bekannte Kartenguthaben werde den Studenten überwiesen.

Auf den ersten Blick scheint die neue multifunktionale Karte viele Vorteile zu bieten. Man hat nicht zwei oder gar drei verschiedene Karten, sondern eine einzige. Im Gegensatz zu den CampusCards ist der neue Ausweis durch ein Foto personalisiert und kann nicht mehr so einfach von anderen Personen missbraucht und verwendet werden. Außerdem ist es nicht mehr nötig, den Studierendenausweis auf Papier selbst auszudrucken.

Der neue Ausweis vereint mehrere Funktionen, die vorher auf unterschiedliche Karten verteilt waren. Dies wird vom Studentensekretariat verwaltet. Deswegen muss man sich auch dorthin oder an die Zentrale Universitätsverwaltung wenden, um die Karte sperren zu lassen und eine Ersatzkarte zu erhalten (Kosten: 10 Euro), wenn man den neuen Ausweis einmal verliert.

Name, Foto und Matrikelnummer sind auf dem Ausweis sichtbar, gespeichert sind aber keinerlei Daten. Die Universitätsverwaltung versichert: „Elektronisch ist auf dem Chip nur die Bezahlfunktion des Studentenwerks implementiert.“ Das Studentenwerk sagt: „Auch in Zukunft bleiben die Studierenden beim Bezahlen mit der CampusCard völlig anonym.“ Ob die Umstellung auf den multifunktionalen Studierendenausweis so problemlos funktioniert wie die Umkodierung der CampusCards bleibt abzuwarten.

von Kathrin Wenz
   

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