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29.06.2011

X-Men - Erste Entscheidung

3 von 4 Rupis - schöner Sommer-Blockbuster

Nach einem eher mauen dritten Teil und einem sehr actionbetonten Ableger mit Wolverine in der Hauptrolle kann der neueste Ableger der X-Men-Serie „Erste Entscheidung“ endlich wieder an die QualtitĂ€t der ersten zwei Teile anschließen. 

In diesem Prequel wird erzĂ€hlt, wie alles begann: Wie Charles Xavier (alias Professor X) und Eric Lehnsherr (alias Magneto) sich kennen lernten und spĂ€ter zu erbitterten Feinden wurden. Auch weitere aus dem X-Men-Universum bekannte Charaktere, wie die gestaltwandelnde Mystique und der blaue Affe Hank McCoy (genannt Beast) spielen in dem Film eine grĂ¶ĂŸere Rolle.

Der Film ist angesiedelt in den 50er/60er Jahren und thematisiert den politischen und militĂ€rischen Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion, der sich am Ende des Films in der Kubakrise zum Höhepunkt steigert. Doch zuvor gelingt es dem Regisseur Matthew Vaughn, dem Zuschauer eine interessante und spannende Story mit guten gespielten Charakteren zu servieren. Schon bei seinem letzten Superheldenfilm „Kick-Ass“ hatte er unter Beweis gestellt, dass er nicht nur plumpe Action, sondern auch eine gut erzĂ€hlte Geschichte prĂ€sentieren kann.

Mit einer LĂ€nge von 130 Minuten ist der Film auf jeden Fall eher etwas fĂŒr die hart gesottenen KinogĂ€nger. GlĂŒcklicherweise wirkt der Film aber trotzdem nie kĂŒnstlich in die LĂ€nge gezogen oder besitzt HĂ€nger. Kenner der X-Men-Filme können sich auch den auf Cameo-Auftritt zweier Charaktere aus den frĂŒhreren Filmen freuen.

Einzig und allein die FĂ€higkeiten mancher Mutanten wirken zeitweise ein wenig kitschig. Auch die Synchronisation, allen voran die von Kevin Bacon, ist nicht gerade preisverdĂ€chtig, aber trotzdem stimmig und macht aus dem Film einen schönen Sommer-Blockbuster. Die noch folgenden Superheldenfilme wie zum Beispiel „Green Latern“ werden sich wohl warm anziehen mĂŒssen.

von Thomas Leurs
   

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