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 Hochschule
13.07.2011

FSK wieder ohne Mehrheit

Diesmal wurden Unigremien gewÀhlt

Gremienwahlen

Wie schon vor zwei Jahren bĂŒĂŸte die FSK bei der universitĂ€tsweiten Gremienwahl wieder die absolute Mehrheit im Asta ein. Weitreichende Konsequenzen scheint es diesmal aber nicht zu geben. Auch sonst bleiben die VerhĂ€ltnisse beim Alten.

Am 5. Juli fanden an der UniversitĂ€t Heidelberg die Wahlen des Senats, des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und der zwölf FakultĂ€tsrĂ€te statt. Im Vergleich zu den Fachratswahlen im vergangenen Monat (ruprecht berichtete), wurden nun die studentischen Vertreter auf der FakultĂ€tsebene gewĂ€hlt. Ihnen stehen je nach GrĂ¶ĂŸe der jeweiligen FakultĂ€t zwischen fĂŒnf und acht Sitzen zur VerfĂŒgung.

In den meisten FakultĂ€ten werden die Kandidaten allein von den Fachschaften gestellt. Ausnahmen sind die Fachschaft Jura und Medizin, in denen sich politische Hochschulgruppen an der Wahl beteiligten. Bei den Juristen holte der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) drei der acht Sitze und stellt damit fast die HĂ€lfte der studentischen Vertreter im FakultĂ€tsrat. In der Medizinischen FakultĂ€t Heidelberg kandidierte neben der Fachschaftsliste „HEID-I-MED“ auch die Liberale Hochschulgruppe (LHG). Genug Stimmen fĂŒr einen Platz im höchsten Gremium der FakultĂ€t erreichte allerdings keines der Mitglieder. 

Im Senat, dem zentralen und höchsten Gremium der UniversitĂ€t, stellen die Studierenden vier der insgesamt 40 Sitze. Diese verteilen sich mit drei Sitzen auf die Fachschaftskonferenz (FSK) und mit einem auf die GrĂŒne Hochschulgruppe (GHG). Hier hat sich gegenĂŒber dem Vorjahr nichts verĂ€ndert. Eine Umverteilung der KrĂ€fteverhĂ€ltnisse hat es im AStA gegeben: Hier verlor die FSK einen der sechs Sitze aus dem Vorjahr an die GrĂŒne Hochschulgruppe (GHG). Die FSK ist nun mit fĂŒnf, die GHG mit drei, und die Gruppen LHG, Juso und RCDS mit jeweils einem Sitz vertreten. Damit hat die FSK wie vor zwei Jahren die absolute Mehrheit im AStA verloren. Dieser ist in Baden-WĂŒrttemberg jedoch nicht als eigenstĂ€ndiges Gremium zu verstehen. Er ist lediglich ein Senatsausschus, der dem Rektorat beratend zur Seite steht.

Konsequenzen fĂŒr die FSK könnte das Ergebnis dann haben, wenn alle Hochschulparteigruppen es schaffen, sich wie vor zwei Jahren gegen sie zusammenzuschließen. Damals bildete sich der Finanzausschuss vFa, der die Kontrolle ĂŒber die eine HĂ€lfte der AstA-Gelder besaß. Nach Aussagen von Nicolas Bellm (GHG) ist eine erneute Bildung des vFA zumindest in seiner Hochschulgruppe nicht erwĂŒnscht.Außerdem möchten sich die GrĂŒnen fĂŒr ein Ă€hnliches Modell der verfassten Studierendenschaft einsetzen wie die FSK.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wahlbeteiligung von 13 auf 11 Prozent gesunken. Die niedrigste Beteiligung findet sich an der Neuphilologischen FakultĂ€t mit 6,47 Prozent und der FakultĂ€t fĂŒr Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften mit 5,21 Prozent. Die Theologische FakultĂ€t hat sich mit 24,27 Prozent am stĂ€rksten an der diesjĂ€hrigen Wahl beteiligt. Weitere Details zu studentischen Vertretern im Senat, AStA und den FakultĂ€ten sind auf der Internetseite der Zentralen UniversitĂ€tsverwaltung zu finden.

von Jenny Genzmer und Xiolai Mu
   

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