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 Hochschule
12.05.2013

Das Studierendenparlament kurz erkl├Ąrt

In diesem Modell tagen politische Hochschulgruppen und Fachschaften getrennt in zwei Kammern, wobei die Fachschaften ein Vetorecht haben. Die Anzahl der Sitze bleibt stets gleich.

Grafik: StuPa-Initiative.

Dieses Modell sieht zwei getrennte Stimmen der Studierenden vor: Das Studierendenparlament (StuPa), das zentrale beschlussfassende Organ, das zu fach├╝bergreifenden Themen arbeitet, und die Fachschaftskonferenz (FSK), welche sich f├╝r die Interessen der Studierenden im Fach einsetzt.

F├╝r gew├Âhnlich w├Ąhlen die Studierenden jedes Jahr 31 Abgeordnete verschiedener Listen in das StuPa. Diese setzen Referate ein, beschlie├čen den Haushalt, die Satzungen der Fachschaften und w├Ąhlen den Vorstand und Mitglieder der Schlichtungskommission.

Das StuPa tagt pro Vorlesungsmonat mindestens einmal. Auf den Sitzungen d├╝rfen nicht gew├Ąhlte Studierende nur in einer Gruppe von 25 einen Antrag oder eine Anfrage stellen. Lediglich auf der Vollversammlung hat jedes Mitglied der Studierendenschaft Rede-, Stimm- und Antragsrecht. Eine Vollversammlung kann auf Antrag von einem Prozent der Studierendenschaft, aktuell sind dies an der Universit├Ąt Heidelberg etwa 300, einberufen werden. Die Beschl├╝sse sind f├╝r das StuPa und f├╝r die FSK jedoch nicht bindend.

Die Fachschaften entsenden je nach Studierendenanzahl unterschiedlich viele Mitglieder in die Fachschaftskonferenz (FSK). Durch die Stimmstaffelung von eins bis acht soll ein ausgewogener Anteil von kleinen und gro├čen Fachschaften erm├Âglicht werden. Auch die FSK tagt pro Vorlesungsmonat mindestens einmal und w├Ąhlt Mitglieder der Schlichtungskommission sowie die verantwortliche Person f├╝r das Fachschaftsreferat. Dazu verteilt sie die Finanzen an die Fachschaften. Gegen Beschl├╝sse des StuPas kann die FSK innerhalb von vier Wochen ein aufschiebendes Veto einlegen. Daher muss das StuPa w├Ąhrend dieser Zeit die Reaktion der FSK abwarten. Dies gilt nicht, wenn das StuPa den Haushaltsplan beschlie├čt.

Der Vorstand setzt die Beschl├╝sse des StuPas nach ÔÇ×pflichtgem├Ą├čem ErmessenÔÇť um. Er besteht aus maximal 15 Mitgliedern, dem Vorsitz und den Verantwortlichen f├╝r die Referate. Der Vorsitz repr├Ąsentiert die gesamte Studierendenschaft und besteht aus einer Frau und einem Mann, also einer quotierten Doppelspitze. Die Abgeordneten w├Ąhlen die beiden Vorsitzenden aus der Studierendenschaft, diese m├╝ssen daher nicht Mitglied des StuPas sein.  

von Anne Glaser
   

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