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 Heidelberg
15.12.2009

Stadthallenerweiterung

"Schlanke Schwester" fĂŒr das Kongresshaus

Die viel diskutierte Erweiterung der Heidelberger Stadthalle ist ihrer Umsetzung einen Schritt nÀher gekommen: am 12. November gewann der Architekt Ludwig Karl den mit 27.000 Euro dotierten ersten Preis des international ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbes.

Die viel diskutierte Erweiterung der Heidelberger Stadthalle ist ihrer Umsetzung einen Schritt nÀher gekommen: am 12. November gewann der Architekt Ludwig Karl den mit 27.000 Euro dotierten ersten Preis des international ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbes.

Der MĂŒnchner konnte sich gegen 33 Konkurrenten durchsetzen und die Jury von seinem Entwurf ĂŒberzeugen. Sein Entwurf sieht einen schlanken, langgestreckten Bau östlich der Stadthalle vor, fĂŒr den der Montpellierplatz und ein Wohnhaus weichen mĂŒssen. Der Neubau schließt nicht direkt an die alte Stadthalle an, sodass die Sichtbeziehung zwischen dem Neckar und der Bienenstraße erhalten bleibt. Alt- und Neubau verbinden unterirdische VerwaltungsrĂ€ume. Eine Terrasse soll Besuchern den Zugang zu beiden Hallen auf gleicher Höhe ermöglichen und fĂŒr Außengastronomie nutzbar sein.

In Karls Entwurf kann die Altbausubstanz der Stadthalle vollstĂ€ndig erhalten bleiben. Der Neubau passt sich an den roten Sandstein des Kongresshauses an und erweitert das Bild der Altstadt durch moderne Formen. Zum Neckar hin soll die gerasterte Fassade eine klare Uferlinie definieren. Die gewonnenen RĂ€ume können fĂŒr Konzerte, Konferenzen, Seminare oder Ausstellungen genutzt werden und sollen die beengten Bedingungen in der alten Stadthalle entlasten.

Das GebĂ€ude ist energieeffizient konzipiert und seine AusfĂŒhrung liegt preislich sogar unter der im Wettbewerb vorgegebenen Höchstgrenze. Die Jury lobte die Klarheit und VerstĂ€ndlichkeit des Entwurfs, sowie die „spannende Abfolge von PlĂ€tzen, Engstellen und Ausweitungen“, die sich zwischen JubilĂ€umsplatz und Krahnenplatz ergeben. Der Jury-Vorsitzende Professor Werner Durth von der Technischen UniversitĂ€t Darmstadt nennt den Entwurf „ein wunderbares Pendant zur alten Stadthalle“ und findet, Karls Entwurf setze dem Kongresshaus den Neubau als „schlanke Schwester“ daneben.

von Marlene Kleiner
   

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