Dies ist ein Archiv der ruprecht-Webseiten, wie sie bis zum 12.10.2013 bestanden. Die aktuelle Seite findet sich auf https://www.ruprecht.de

ruprecht-Logo Banner
ruprecht/Schlagloch-doppelkeks-Jubiläum
Am 13.10. feiern wir 25 Jahre ruprecht/Schlagloch und 10 Jahre doppelkeks [...mehr]
ruprecht auf Facebook
Der aktuelle ruprecht
ruprecht vor 10 Jahren
Andere Studizeitungen
ruprechts Liste von Studierendenzeitungen im deutschsprachigen Raum
ruprecht-RSS
ruprecht-Nachrichten per RSS-Feed
 Movies
26.05.2009

12 Runden

1 von 4 Rupis - Actionfilm ohne Ăśberraschungen

„12 Runden“ – schon der Titel verrät, wer die Macher dieser 110 Minuten Filmstreifen sind: die World Wrestling Entertainment. Allein das spricht schon dafür, dass wir es hier mit einem Actionfilm zu tun haben. Auch, wenn es nicht gerade der Beste ist.

„12 Runden“ beginnt vielversprechend mit einer gehetzten Gangsterjagd des FBI durch das abendliche New Orleans.

Dem Police-Officer Danny Fisher (Wrestlingstar John Cena) gelingt es, den international gesuchten Terroristen Miles Jackson (Aidan Gillen) mit mehr Glück als Geschick zu fassen, was zu seiner eigenen Beförderung und der seines Kollegen Hank Carver (Brian J. White) führt. Da Jacksons Geliebte Erica bei der Festnahme ums Leben kam, plagt Danny dennoch ein schlechtes Gewissen.

Genau ein Jahr später meldet sich Jackson zurück. Er ist aus dem Gefängnis entkommen um nun seinen lang ersehnten Racheplan umzusetzen, denn er gibt Danny die Schuld am Tod seiner Freundin. Deshalb entführt Jackson Molly, Dannys Freundin, und dieser hat „12 Runden“ gefährlicher Rätselei zu überstehen. Sollte es ihm gelingen, nach der letzten Runde noch am Leben zu sein, darf er seine Liebste wiedersehen. Und schon beginnt der Lauf gegen die Zeit.

Die Filmemacher des WWE (World Wrestling Entertainment) schufen mit „12 Runden“ ihren fünften Film in alleiniger Produktion. Ähnlich wie in den Filmen mit Dwayne „The Rock“ Johnson, ebenfalls einem Wrestler des WWE, darf man außer vieler actiongeladener Szenen und einem muskelbepackten Wrestler in der Hauptrolle nichts Großartiges erwarten.

An sich hat der Film auch alles, was ein Actionfilm braucht: Einen Helden, einen Bösewicht, eine Blondine als Opfer, viele Explosionen und Autorasereien – nur die Spannung fehlt. Auch für den Genre-Neuling ist relativ schnell klar, um was es hier geht, und vor allem wie es ausgeht. Dies Überraschungsfreiheit kann einerseits verärgern, aber auch genau so gut unterhalten.

Letztendlich hinterlässt „12 Runden“ den Eindruck, als wären die Sprüche aus lauter anderen Filmen zusammengebastelt. Die Witze bringen einen höchstens zum Schmunzeln. Viel mehr zu bieten hat der Film nicht.

von Anna WĂĽst
   post@ruprecht.de">

Archiv Klecks und Klang 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004