Brauchen wir Wachstum?
Vortragsreihe zu alternativer Wirtschaftswissenschaft
Kann die Volkswirtschaftslehre die Wirtschaftskrise erklären? Welche Ansätze gibt es neben der Neoklassik? Alles Fragen, die im Wirtschaftsstudium selten vorkommen. Das will der Arbeitskreis Postautistische Ökonomik ändern.
Kann die Volkswirtschaftslehre die Wirtschaftskrise erklären? Welche Ansätze gibt es neben der Neoklassik? Fragen, die im Wirtschaftsstudium selten vorkommen. Das will der Arbeitskreis Postautistische Ökonomik (PEACON) am Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften (AWI) ändern.
Im laufenden Semester bietet er mit der Vortragsreihe „Real World Economics“ ein Forum für pluralistische Ansätze in der VWL. So spricht am 12. November der Wachstumskritiker Professor Serge Latouche, oder am 10. Dezember der Heidelberger Professor Hans Diefenbacher, der eine alternative Wohlstandsmessung vorschlägt.
Ein weiteres Thema ist die Finanzkrise. „Wir brauchen eine neue Volkswirtschaftslehre. Es geht darum, die Vielfalt existierender Theorien zu berücksichtigen“, meint Christoph Gran vom PAECON. Neben Diskussionsrunden, Tagungen und Vorträgen kümmert sich der Arbeitskreis auch um die Lehre. So organisierte er am AWI eine Vorlesung zur Dogmengeschichte, die in diesem laufenden Semester regulär im Bachelor wählbar ist.