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 StudiLeben
08.06.2010

Selbst ist der Student

Das Glossarmanager-Team macht es vor

Man nehme ein paar Übersetzer und Dolmetscher, einen Programmierer und einen Graphiker, eine gehörige Portion KreativitĂ€t, Engagement und Durchhaltevermögen und schon hat man die eigene Firma aus der Taufe gehoben. Das Team des Glossarmanagers zeigt wie.

Man nehme ein paar Übersetzer und Dolmetscher, einen Programmierer und einen Graphiker, eine gehörige Portion KreativitĂ€t, Engagement und Durchhaltevermögen und schon hat man die eigene Firma aus der Taufe gehoben. Das Team des Glossarmanagers zeigt wie.

Man lernt voller Eifer eine neue Sprache, kritzelt hier und da auf Fresszetteln die ersten Vokabeln, legt irgendwo auf dem PC eine Vokabelliste an und steht dann mit einem unĂŒberschaubaren Wust an Sprachfragmenten da. Und selbst, wenn man es sehr vorbildlich angegangen ist und zur Verwaltung der Vokabeln handelsĂŒbliche Software verwendet hat, lĂ€sst diese doch oft sehr zu wĂŒnschen ĂŒbrig und erfĂŒllt nicht alle BedĂŒrfnisse.

„Irgendwann hatten wir genug davon, uns nur ĂŒber diese MarktlĂŒcke zu beschweren und die Idee kam auf, einfach selbst ein benutzerfreundliches, erschwingliches Terminologieprogramm von Studenten fĂŒr Studenten zu schreiben“, erinnert sich Irmela Obermann, einer der Köpfe hinter dem Glossarmanager.

Gesagt, getan. Im Freundeskreis wurden ein Programmierer, ein Grafiker, ein Übersetzer und ein Dolmetscher zusammengetrommelt und los ging’s. Nach zwei Jahren unzĂ€hliger Brainstorming-Runden und schlafloser NĂ€chte vor dem PC war es dann endlich soweit: Der Glossarmanager war geboren.

Dann ging alles Schlag auf Schlag: ExistenzgrĂŒndung, eigenes Firmenlogo, eigene Website, Promotion-Aktionen, die ersten Kunden. „Der Glossarmanager ist fĂŒr uns wie ein Kind, um das man sich stĂ€ndig kĂŒmmern muss“, meint Irmela und lacht dabei.

Das anfangs noch relativ einfache Programm wurde nach und nach zu einem professionellen Terminologie-Verwaltungsprogramm ausgebaut. Hinzu kamen ein eigener Editor, eine Suchfunktion, ein Vokabeltrainer und der Glossarviewer.

Inzwischen hat sich die QualitĂ€t des Glossarmanagers auch unter Übersetzern herumgesprochen und die Eroberung des englischsprachigen Marktes rĂŒckt in greifbare NĂ€he. „FĂŒr uns steht aber nach wie vor nicht der kommerzielle Erfolg im Vordergrund, sondern die Freude daran, etwas Eigenes auf die Beine gestellt zu haben“, betont Irmela.

Wer nun wie das Glossarmanager-Team Lust bekommen hat, sein eigenes kleines Unternehmen zu grĂŒnden, sollte einige grundlegende Regeln beachten. Zur GrĂŒndung eines Start-up-Unternehmens eignet sich am besten eine sogenannte „Gesellschaft bĂŒrgerlichen Rechts“. Bei der GbR handelt es sich um die einfachste aller möglichen Gesellschaftsformen. Sie zeichnet sich vor allem durch grundsĂ€tzliche Gestaltungsfreiheit und geringe Formanforderungen aus. Die einzige Voraussetzung ist, dass man mindestens zu zweit sein muss.

von Sabrina Schadwinkel
   

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