Dies ist ein Archiv der ruprecht-Webseiten, wie sie bis zum 12.10.2013 bestanden. Die aktuelle Seite findet sich auf https://www.ruprecht.de

ruprecht-Logo Banner
ruprecht/Schlagloch-doppelkeks-Jubiläum
Am 13.10. feiern wir 25 Jahre ruprecht/Schlagloch und 10 Jahre doppelkeks [...mehr]
ruprecht auf Facebook
Der aktuelle ruprecht
ruprecht vor 10 Jahren
Andere Studizeitungen
ruprechts Liste von Studierendenzeitungen im deutschsprachigen Raum
ruprecht-RSS
ruprecht-Nachrichten per RSS-Feed
 Heidelberg
17.09.2010

Keine Wohnung, aber das Geld ist weg

Polizei warnt Studenten vor Mietbetrug in Heidelberg

Seit Wochen kommt es in der Stadt zu Betrugsf√§llen, deren Opfer wohnungssuchende Studenten sind. Die Mietkaution wird dabei auf ausl√§ndische Konten √ľberwiesen, der vermeintliche Vermieter aber ist ein Betr√ľger. Die Polizei warnt jetzt √∂ffentlich.

Foto: pixelio.deDie Heidelberger Polizei warnt Studenten vor einer neuen Betrugsmasche: In den vergangenen Wochen sind wohnungssuchende Studenten in Heidelberg um mehrere tausend Euro betrogen worden.

Weitere Fälle, bei denen die Studenten rechtzeitig misstrauisch wurden, sind ebenfalls angezeigt worden.

In allen F√§llen pr√§sentierte der vermeintliche Vermieter im Internet mit einem seri√∂s wirkenden Auftritt Mietwohnungen. Die angegebenen Adressen existierten dabei auch tats√§chlich, erkl√§rte Polizeisprecher Norbert Sch√§tzle dem ruprecht. Die Interessenten erhielten auf Anfrage Bilder der Wohnung und als Referenz die Kontaktdaten eines Heidelberger Anwalts, der jedoch erfunden war.

Die Wohnungssuchenden wurden schlie√ülich aufgefordert, ihre Mietkaution als Reservierungssumme √ľber den Geldtransferservice der Western Union Bank auf ein Konto in Gro√übritannien zu √ľberweisen. Das Geld war daraufhin weg.

Der angebliche Wohnungseigent√ľmer hatte eine falsche Adresse im Ausland angegeben und war nicht mehr auffindbar. Das bereits abgehobene Geld konnte auch von den britischen Beh√∂rden nicht mehr nachverfolgt werden, so Sch√§tzle. Die betroffenen Studenten bleiben somit auf ihrem Schaden sitzen.

Dass Studenten tats√§chlich auf diese Betrugsmasche hereingefallen sind und bereit waren, ohne vorherige Besichtigungen Geld an einen de facto Unbekannten zu √ľberweisen, erkl√§rt sich Sch√§tzle mit der Herkunft der Opfer. "Die kommen allesamt nicht aus der Umgebung oder sogar nicht mal aus Deutschland. Die hatten nicht unbedingt die M√∂glichkeit, vorher nach Heidelberg zu kommen", vermutet er. 

Auf vergleichbare Weise wurden auch mehrere Heidelberger Vermieter um ihr Geld gebracht. √Ąhnliche F√§lle der gleichen Masche werden auch aus √Ėsterreich gemeldet.

Die Polizei warnt daher eindringlich davor, bei Anmietungen internationale √úberweisungen zu akzeptieren.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle informiert kostenlos unter der Telefonnummer 06221/99-1234 dar√ľber, wie man sich vor solchen Trickbetr√ľgern sch√ľtzen kann.


Zum Thema:

von Benjamin Jungbluth
   

Archiv Heidelberg 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004