Dies ist ein Archiv der ruprecht-Webseiten, wie sie bis zum 12.10.2013 bestanden. Die aktuelle Seite findet sich auf https://www.ruprecht.de

ruprecht-Logo Banner
ruprecht/Schlagloch-doppelkeks-Jubiläum
Am 13.10. feiern wir 25 Jahre ruprecht/Schlagloch und 10 Jahre doppelkeks [...mehr]
ruprecht auf Facebook
Der aktuelle ruprecht
ruprecht vor 10 Jahren
Andere Studizeitungen
ruprechts Liste von Studierendenzeitungen im deutschsprachigen Raum
ruprecht-RSS
ruprecht-Nachrichten per RSS-Feed
 StudiLeben
18.01.2011

Pauschal-GEZ f√ľr WGs

Wer kennt sie nicht, die unangenehm forschen Besuche der GEZ-Detektive, die einen als Beitragss√ľnder zu enttarnen suchen. Sie k√∂nnten in zwei Jahren ein j√§hes Ende finden, wenn die j√ľngst von den Ministerpr√§sidenten beschlossene √Ąnderung der Rundfunk-Geb√ľhren in Kraft tritt.

Wer kennt sie nicht, die unangenehm forschen Besuche der GEZ-Detektive, die einen als Beitragss√ľnder zu enttarnen suchen. Sie k√∂nnten in zwei Jahren ein j√§hes Ende finden, wenn die j√ľngst von den Ministerpr√§sidenten beschlossene √Ąnderung der Rundfunk-Geb√ľhren in Kraft tritt.

Die Geb√ľhren, die bislang f√ľr jedes Ger√§t gesondert erhoben worden sind, sollen demnach ab 2013 durch einen pauschalen Beitrag ersetzt werden. F√ľr jede Wohnung w√ľrden dann monatlich 17,98 Euro berechnet ‚Äď unabh√§ngig davon, ob die Bewohner tats√§chlich anmeldepflichtige Ger√§te besitzen.

F√ľr Wohngemeinschaften w√ľrde das bedeuten, dass sich die Mitbewohner den Beitrag teilen k√∂nnen. Dem Entwurf zufolge spielt es keine Rolle, wie viele Leute in der Wohnung leben. Berechnet werden stets die 17,98 Euro. BAf√∂G-Empf√§nger sollen sich auch weiterhin von der Geb√ľhr befreien lassen k√∂nnen.

Vorher muss die √Ąnderung aber noch von den Landesparlamenten best√§tigt werden. Ganz in trockenen T√ľchern ist das noch nicht. In Nord¬≠rhein-Westfahlen ist die dortige rot-gr√ľne Minderheitsregierung n√§mlich auf die Unterst√ľtzung der CDU-Fraktion angewiesen ‚Äď die hat sich dazu bisher nicht ge√§u√üert.

Die Reform hatte der Heidelberger Steuerrechtler Paul Kirchhof in einem Gutachten f√ľr ARD, ZDF und Deutschlandradio vorgeschlagen. Mobile Ger√§te wie Handys oder Computer, die mittlerweile auch geb√ľhrenpflichtig sind, seien den jeweiligen Haushalten nicht eindeutig zurechenbar.

von Max Mayer
   

Archiv StudiLeben 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004