Teufelspakt gebrochen
Betreiber gehen getrennte Wege – „Zum Teufel“ bleibt
Andreas Lucht und Pascal Pisar werden ihren Musikclub „Zum Teufel“ nach fünf Jahren nicht mehr zusammen weiterführen. „Jetzt macht jeder sein eigenes Ding“, erzählt Lucht. Doch Indie-Fans müssen sich nicht umorientieren.
Andreas Lucht und Pascal Pisar werden ihren Musikclub „Zum Teufel“ nach fünf Jahren nicht mehr zusammen weiterführen. „Wir wollen uns beide persönlich weiterentwickeln“, erzählt Lucht, „und deswegen macht jetzt jeder sein eigenes Ding.“ Doch Indie-Fans müssen sich nicht umorientieren.
Stattdessen werden sie „die Qual der Wahl“ haben. Lucht behält das Recht am Namen, Pisar wird den bisherigen Club weiterführen. Bis Lucht für seinen neues Projekt auch neue Räume gefunden hat, veranstaltet er übergangsweise Partys unter dem Motto „Zum Teufel unterwegs“. Wie der Name schon andeutet, werden diese in wechselnden Locations stattfinden: Am Donnerstag, 20. Januar, gibt es die erste Fete dieser Art im Malibu in Rohrbach.
Die nächste Party folgt in der Halle 01 am Samstag, 19. Februar. „Dort werden mindestens einmal im Monat Partys stattfinden“, verspricht Lucht. Auch ein Abstecher zur Villa Nachttanz ist geplant. Wann dies passiert, wird noch kurzfristig bekannt gegeben. Im Gegensatz zu früher müssen alternative Nachtschwärmer aber nun Eintritt zahlen. So möchte Lucht die „Suche nach einer neuen Location“ finanzieren.
Den bisherigen Club führt Pisar unter neuer Internetpräsenz und neuem Namen weiter. Bis er diesen gefunden hat, heißt der Club „Den sie ,zum Teufel‘ nannten“. Wie Lucht vermutet, wird sein Ex-Geschäftspartner Konzertauswahl und Programm ähnlich halten. Auch musikalisch seien keine grundlegenden Veränderungen vorgesehen. Pisar wollte keine Stellung dazu nehmen, wie es in seinem Haus weitergeht. Stattdessen verwies er auf die Facebook-Seite seines Ex-Geschäftspartners.