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 Hochschule
10.05.2011

Mehr Bafög, mehr zahlen

Studenten, die sich selbst krankenversichern, müssen seit April 2011 mehr bezahlen, denn die monatlichen Beiträge für die studentische Kranken- und Pflegeversicherung sind gestiegen. Während Studierende bisher monatlich 55,55 Euro für ihre Krankenversicherung zahlen mussten, müssen sie seit diesem Semester 64,77 Euro in ihre Gesundheit investieren. Auch der Beitrag für die Pflegeversicherung ist gestiegen: Kinderlose Studenten ab 23 Jahren, die nicht familienversichert sind, zahlen jetzt 13,13 Euro anstatt 11,26 Euro.

Dieser Anstieg erfolgte aufgrund der Bafög-Erhöhung vom Oktober 2010, weil Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag sich nach dem Bafög-Satz bemessen. Da dieser stieg, steigen nun auch die Krankenkassenbeiträge. Zum Sommersemester erfolgte erstmals die Beitragsberechnung nach dem neuen Bedarfssatz. Auch Studierende, die kein Bafög beziehen, sind von dieser Änderung betroffen.

Das Bafög-Ă„nderungsgesetz hat auĂźerdem Auswirkungen auf die RĂĽckzahlungsregelungen. Bisher wurde ĂĽberdurchschnittlich erfolgreichen Absolventen sowie jenen, die ihr Studium besonders schnell abschlossen, ein Teil ihrer Bafög-Schulden erlassen. Dieser Darlehensteilerlass wurde gestrichen. Die Ă„nderung tritt jedoch erst zum 1. Januar 2013 in Kraft, so dass es bis Ende 2012 noch möglich ist, einen Teil der Schulden erlassen zu bekommen. 

von Sandra Zimmermann
   

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