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 Hochschule
17.05.2011

Gr├╝n-rote Visionen

Abschaffung der Studiengeb├╝hren naht

Die gr├╝n-rote Landesregierung hat ihr hochschulpolitisches Grundsatzprogramm beschlossen: Abschaffung der Studiengeb├╝hren, mehr studentische Mitbestimmung und Abkehr von der ÔÇ×unternehmerischen HochschuleÔÇť.

Die gr├╝n-rote Landesregierung hat ihr hochschulpolitisches Grundsatzprogramm beschlossen: Abschaffung der Studiengeb├╝hren, mehr studentische Mitbestimmung und Abkehr von der ÔÇ×unternehmerischen HochschuleÔÇť.

Das Studium in Baden-W├╝rttemberg soll ab dem Sommersemester 2012 geb├╝hrenfrei sein. Wie die designierte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer dem ruprecht im Interview erkl├Ąrte, sollen die ausfallenden 150 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt refinanziert werden und auch in Zukunft ausschlie├člich dem Studium und der Lehre dienen.

├ťber die Verteilung dieser Kompensationsmittel sollen die Studierenden und das Rektorat mit gleichen Stimmrechten entscheiden. Ob die Studiengeb├╝hren auch auf lange Sicht zu 100 Prozent ersetzt werden k├Ânnten, sei allerdings noch unklar.

Daneben plant die neue Landesregierung, an den Hochschulen Verfasste Studierendenschaften mit eigener Finanzhoheit einzuf├╝hren. Diese sollen die Studierenden in allgemeinen studentischen Belangen vertreten und zur politischen Meinungsbildung beitragen.

Der Koalitionsvertrag sieht au├čerdem eine Neuordnung der Entscheidungskompetenzen innerhalb der Universit├Ąten vor. So soll dem mehrheitlich mit uni-externen Mitgliedern besetzte Hochschulrat, der bislang f├╝r zentrale wirtschaftliche und strukturelle Beschl├╝sse zust├Ąndig war, nur noch eine beratende Funktion zukommen. Die neue Regierung k├╝ndigte an, zus├Ątzliche Bachelor- und Masterstudienpl├Ątze zu schaffen, um dem wachsenden Bedarf der kommenden Jahre zu begegnen.

Einen Masterplatz f├╝r jeden Bachelorabsolventen solle es aber nicht geben. Statt dessen wolle man den Bachelor inhaltlich verbessern, um einen anschlie├čenden Berufseinstieg zur ernsthaften Alternative zu einem Masterstudium zu machen. Bei der Finanzierung der Hochschulen sollen in Zukunft in gewissem Umfang auch Lehrleistungen und Gleichstellungsaspekte eine Rolle spielen.

von Jenny Genzmer und Max Mayer
   

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