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11.12.2006

Der Pakt

Eine rätselhafte Hexenlegende aus dem 17. Jahrhundert in Ipswitch (Massachusetts), zur Zeit des Salem-Hexenwahns. Fünf Familien mit magischen Kräften schlossen damals einen Schweigepakt, der besagt, dass jede Familiengeneration nur einen männlichen Erben hervorbringen darf. Der Erbe der fünften Generation wurde schließlich verbannt und verschwand, weil er nach der Macht strebte.

Eine rätselhafte Hexenlegende aus dem 17. Jahrhundert in Ipswitch (Massachusetts), zur Zeit des Salem-Hexenwahns. Fünf Familien mit magischen Kräften schlossen damals einen Schweigepakt, der besagt, dass jede Familiengeneration nur einen männlichen Erben hervorbringen darf. Der Erbe der fünften Generation wurde schließlich verbannt und verschwand, weil er nach der Macht strebte.

Als dreihundert Jahre später ein Student unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, droht der Pakt der Ahnen zu brechen: Scheinbar wird jene magische Kraft von einem Unbekannten verwendet. Die Nachkommen Caleb, Reid, Tyler und Pouge sind wohlhabend, besuchen eine Privatschule und sind Angehörige der alten Neu­england-Elite. Der böse, aber zurückhaltende Chase stammt aus der verschwunden geglaubten Familie und will – wie damals – die Macht an sich reißen. Durch Erpressung will der Unbekannte die Freundinnen des „guten“ Caleb angreifen, um die Machtübergabe an ihn zu erzwingen. So weit, so plump.

In dem Film von Renny Harlin geht es um den Schutz von Familientradition, dynastische Macht und um ihre Benutzung für Gut oder Böse. Diese Motive lassen den Film fast selbstironisch wirken, denn jede Szene ist ein Klischee: Eine junge Frau geht alleine in stürmischer Nacht durch den blitzerhellten Korridor eines neugotischen Herrenhauses – man möchte wetten, dass sie sich gleich erschrocken nach einem Gespenst umdreht – und sie tut es!
„Der Pakt“ ist eine Mischung bekannter Mittel und Motive aus Thrillern und Horrorfilmen, die plump eingesetzt werden.

von Francois Rolland
   

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