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17.07.2007

Clerks 2

Einer von vier Rupis - zum geistig abschalten

.Als Dante (Brian O‘Halloran) eines Morgens die RolllĂ€den seines Ladens „Quick Stop“ hochzieht, schlĂ€gt ihm ein Flammenmeer entgegen. Gemeinsam mit seinem Buddy Randall (Jeff Anderson) muss er nun im Fast-Food-Restaurant „Mooby’s“ anheuern. Bald eröffnet sich fĂŒr Dante jedoch die Möglichkeit, dieser Erniedrigung zu entrinnen.

Als Dante (Brian O‘Halloran) eines Morgens die RolllĂ€den seines Ladens „Quick Stop“ hochzieht, schlĂ€gt ihm ein Flammenmeer entgegen. Gemeinsam mit seinem Buddy Randall (Jeff Anderson) muss er nun im Fast-Food-Restaurant „Mooby’s“ anheuern. Bald eröffnet sich fĂŒr Dante jedoch die Möglichkeit, dieser Erniedrigung zu entrinnen: Sein neues Alphaweibchen Emma möchte ihn heiraten, mit ihm in ein gemeinsames Haus ziehen und dass er fĂŒr die Firma ihres Vaters arbeitet.

Der Umzug nach Florida steht kurz bevor. GĂ€be es da nicht die Betreiberin des „Mooby’s“, Becky, in die sich Dante im Laufe des Films verliebt. Und seinen Freund Randall, der lieber wieder im „Quick Stop“ seine AsozialitĂ€t ausleben wĂŒrde.

Die Plot ist verstĂ€ndlich. Der Humor ist es leider nicht. Regisseur Kevin Smith („Dogma“) mag mit den fĂŒr ihn typischen prominenten Gastauftritten (unter anderem Ben Affleck und Jason Lee) aufwarten. Die Kiffer Jay und Silent Bob mögen fĂŒr manchen Kultfiguren darstellen, die nur durch ihre PrĂ€senz Schenkelklopfer provozieren. Irgendwie mag der Film auch noch als nett durchgehen. Ein Film, bei dem man mal geistig abschalten kann. Dessen Protagonisten uns ein Leben ohne Askese und Zeitmanagement erahnen lassen. Lustig ist diese Komödie aber wohl nur fĂŒr Eingeweihte und Pubertierende. Womöglich sind sie die Abnehmer fĂŒr nackte Hintern an Fensterscheiben, vulgĂ€rste Wortwahl und pointelose Wortwechsel ĂŒber versaute Sexualpraktiken.

Wer belanglose Massenunterhaltung mit pubertĂ€rem Sexquatsch und Gemeinheiten schĂ€tzt, möge sich diesem Film hingeben. Vernunft und SchamgefĂŒhl dann aber bitte an der Kasse abgeben.

von Johannes Sonnenhölzner
   

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