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 Meinung
17.07.2007

Kommentar

Umbaupläne in der Altstadt

Der √Ąrger der Altst√§dter ist berechtigt: Gerade bei gr√∂√üeren Bauvorhaben sind Transparenz und B√ľrgerbeteiligung das Gebot der Stunde.

Der √Ąrger der Altst√§dter ist berechtigt: Gerade bei gr√∂√üeren Bauvorhaben sind Transparenz und B√ľrgerbeteiligung das Gebot der Stunde. Aber wieder einmal will die Stadt umstrittene Entscheidungen √ľbers Knie brechen und denkt dabei ausschlie√ülich in √∂konomischen Kategorien. Die Belange der B√ľrger bleiben dabei auf der Strecke. Die deutliche Mobilisierung zeigt, dass den Bewohnern der Altstadt unpr√§tenti√∂se Orte der Begegnung wie etwa das Essighaus wichtiger sind als weitere Einkaufsm√∂glichkeiten.

Sie haben Recht: Wer glaubt, die Ansiedlung eines neuen Warenhauses in der Altstadt k√∂nne die Abw√§rtsspirale stoppen, in der sich die Hauptstra√üe seit langem befindet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wegen 08/15-Gesch√§ften, die sich auch auf der Gr√ľnen Wiese befinden, kommt niemand nach Heidelberg. Stattdessen sollte die Stadt mit den Pfunden wuchern, die sie hat: dem Flair der Altstadt. Neubauten sind da fehl am Platz.

Der Verkauf des Essighauses lässt sich indes wohl nicht verhindern. Anstatt vergeblich Energie einzusetzen und an Altem zu kleben, sollten die Altstädter versuchen, Neues zu schaffen. Oder sie beginnen zu sammeln.

von Sebastian B√ľhner
   

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