Dies ist ein Archiv der ruprecht-Webseiten, wie sie bis zum 12.10.2013 bestanden. Die aktuelle Seite findet sich auf https://www.ruprecht.de

ruprecht-Logo Banner
ruprecht/Schlagloch-doppelkeks-Jubiläum
Am 13.10. feiern wir 25 Jahre ruprecht/Schlagloch und 10 Jahre doppelkeks [...mehr]
ruprecht auf Facebook
Der aktuelle ruprecht
ruprecht vor 10 Jahren
Andere Studizeitungen
ruprechts Liste von Studierendenzeitungen im deutschsprachigen Raum
ruprecht-RSS
ruprecht-Nachrichten per RSS-Feed
 Hochschule
19.06.2007

Gremienwahlen 2007

Vier studentische Gruppen konkurrieren um ihrer Kommilitonen

Am 19. Juni ist Gremienwahl der studentischen Vertreter. Gewählt werden die Kandidaten, die sich auf einer Liste der jeweiligen Hochschulgruppen, beziehungsweise der Fakultäten, haben aufstellen lassen.

Die ersten vier, die die meisten Stimmen auf sich vereinen können, ziehen in den Senat ein. Über Einfluss und Repräsentation des Fakultätsrates kann man geteilter Ansicht sein. Von 39 Plätzen im Senat (Gewählte und Kraft ihres Amtes) werden lediglich vier von studentischen Vertretern besetzt. Mit dem selben Wahlgang wählen die Studenten sieben studentische Vertreter in den Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA). Dieser hat nur eine beratende Funktion inne, wie etwa bei sportlichen, kulturellen und sozialen Angelegenheiten.


Gleichzeitig werden noch die Fakult√§tsr√§te gew√§hlt, die aus sechs Professoren, sechs Studenten sowie drei Mitgliedern des ‚ÄěMittelbaus‚Äú bestehen. Unter anderem w√§hlt der Rat den Pr√ľfungsausschuss, beschlie√üt die Studien- und Pr√ľfungsordnung und hat Einfluss auf die Besetzung von Lehrst√ľhlen. Die Hochschulgruppen setzen ihre Kandidaten auf eine Liste. Dabei werden die aufgestellten Mitglieder der jeweiligen Hochschulgruppe nach dem Verh√§ltniswahlrecht gew√§hlt. Jeder Student hat vier Stimmen, die er auf die Listen verteilen kann.


In diesem Jahr  treten folgende Hochschulgruppen an: Die Gr√ľne Hochschulgruppe (GHG), die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Jusos), der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und die Fachschaftskonferenz (FSK). Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) nimmt an der diesj√§hrigen Gremienwahl nicht teil. Die GHG will ihren Sitz im Senat verteidigen, um auch im n√§chsten Jahr f√ľr eine √∂kologischere und sozialere Politik an der Uni eintreten zu k√∂nnen. Im Senat m√∂chte die GHG konstruktiv an einer gerechten Verteilung der eingenommenen Geb√ľhren mitwirken.


F√ľr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Verwendung der Studiengeb√ľhren setzt sich der RCDS ein, die er als dringend notwendig erachtet. Damit Studenten nicht teure Privatrepetitorien (beispielweise Jura und Medizin) aufsuchen m√ľssen, tritt der RCDS f√ľr den Ausbau der universit√§ren Tutorien ein, die von bezahlten Hiwis geleitet werden sollen. Die FSK ist keine Studentenvertretung wie die anderen Hochschulgruppen, denn ihre Mitglieder geh√∂ren keiner parteinahen Studentenvertretung an. Vielmehr will sich die FSK f√ľr jeden Studenten engagieren. Durch Vernetzung der Fachschaften m√∂chte die FSK die Interessen der Studenten im Senat sowie in anderen Gremien besser vertreten.


Da die Studiengeb√ľhren effektiv eingesetzt werden sollen, steht die FSK f√ľr eine transparente und nachhaltige Verwendung der Gelder. Sie fordert, dass die Geb√ľhren nachhaltig eingesetzt und nicht f√ľr kurzfristige Effekte verwendet werden. Oberstes Ziel der Hochschulgruppe der Jusos ist die Chancengleichheit aller Studenten. Jeder solle die M√∂glichkeit haben, eine Hochschule besuchen zu k√∂nnen. Des Weiteren setzen sich die Jusos f√ľr eine gr√∂√üere Partizipation der Studenten innerhalb der Universit√§t ein. 

von Michael Bachmann
   

Archiv Hochschule 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004