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 Heidelberg
15.05.2007

Kuba-Flair am Baggerloch

Kneipenkritik 50: „Maximo“ in der Poststraße

Seit der Eröffnung am 10. Februar lädt die Cocktailbar „Maximo“ bei lateinamerikanischer Musik zum Verweilen ein – direkt am Baggerloch bei der Stadtbücherei. „Von den Bauarbeiten bekommen wir hier aber nicht so viel mit“, erzählt die Besitzerin Berrin Turkogln.

Seit der Eröffnung am 10. Februar lädt die Cocktailbar „Maximo“ bei lateinamerikanischer Musik zum Verweilen ein – direkt am Baggerloch bei der Stadtbücherei. „Von den Bauarbeiten bekommen wir hier aber nicht so viel mit“, erzählt die Besitzerin Berrin Turkogln.

Neben dem Essen stehen in erster Linie Cocktails auf der Karte. Besonders gut sind die Frozen Daiquiris und Magheritas, frisch geschüttelt und gerührt von echten lateinamerikanischen Barkeepern. 45 Cocktails sind bereits im Programm, „das jedoch noch ausbaufähig ist“, verrät die 22-jährige Inhaberin.

Dunkles Holzinventar, passende Tropenpflanzen und eine Regalwand voller Spirituosen machen das Latino-Feeling perfekt. Einmal im Monat wird auf der 165 Quadratmeter-großen Fläche das Tanzbein zu Salsarhythmen geschwungen. Zur Mittagszeit gibt’s an der Theke Kaffee für einen Euro, donnerstags ist Studentenabend: Alle Cocktails kosten für Studenten nur vier Euro. Nachos mit allen möglich denkbaren Dips und argentinische Fleischgerichte geben Einblick in die lateinamerikanische Küche. Wer will, kann den Abend mit einem echt kubanischen Lebensgefühl abschließen. Das „Maximo“ bietet für den Lateinamerika-Fan eine Auswahl an diversen Zigarren an.

Die Idee für die Cocktailbar bekam die junge Türkin durch ihre Familie. Fünf weitere Restaurants dieser Art gibt es bereits in Deutschland und alle werden von Familienmitgliedern geführt. Sie sind Vorbilder für das „Maximo“ und haben das gleiche Konzept. Allerdings sind sie keine Kette.

„Eigentlich wollte ich immer eine Ausbildung zur Bankkauffrau machen“, erklärt Turkogln. In naher Zukunft steht jedoch erst einmal das Restaurant an erster Stelle. „Der Laden bleibt immer ein Teil von mir“, prophezeit sie. Auf der anderen Seite verlangt es sehr viel Zeit und Geduld. Man muss geistig immer anwesend sein, den Überblick bewahren und schnell reagieren“, sagt sie und regelt gleichzeitig die Frage nach einem Quittungsbeleg der Kellnerin.

von Susanne Reinig
   

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