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 Feuilleton
09.12.2008

Gitarren-Geschichten

Kephalo begeistern mit tonmalerischer Akustikmusik

„Kephalo“ ist inspirierende Klangkunst jenseits von musikalischem Schubladendenken. Seit 2005 erschaffen die drei Brüder Eric, Manuel und Pascal Mozer aus Schönau im Odenwald tonmalerische und tiefgründige Klangkompositionen.

„Kephalo“ – das ist inspirierende Klangkunst jenseits von musikalischem Schubladendenken. Seit 2005 erschaffen Eric, Manuel und Pascal Mozer aus Schönau im Odenwald tonmalerische und tiefgründige Klangkompositionen.


Gemeinsam kreieren die drei Brüder gefühlvoll-sphärische, innovative Instrumentalmusik, die mit berückenden Melodien das Gehör umschmeichelt und mit Stücken wie „Polarlichter“, „Sonnenwende“ oder „Metropolis“ für ebenso bildhafte wie fesselnde akustische Erlebnisse sorgt. „Wir versuchen, mit der Gitarre Geschichten zu erzählen“, erläutert Lead-Gitarrist Pascal den musikalischen Ansatz von Kephalo. Aus diesem Grunde hätten sie sich auch bewusst gegen das Einbinden von Gesangsparts entschieden. „Andernfalls hätten wir instrumental weniger machen müssen. Und das wollten wir nicht“, erklärt Manuel.

Melancholie und Energie

Ursprünglich ging die Musik der Drei noch in Richtung Metal; als sich Pascal aber eine Handverletzung zuzog, wandten sie sich dem ruhigeren, melancholischeren Spiel zu. „Heute sind wir froh, dass wir vom Metal weg sind“, so Pascal, „unsere jetzige Musik macht uns viel mehr Spaß.“ Dem schnellen Schrammelrock trauern Kephalo wahrlich nicht nach: "In unserer Musik liegt eine andere Art der Energie: Bei uns steht das Melancholische im Vordergrund, nicht die Aggression", soManuel. "Bei ruhiger Musik ist auch einfach viel mehr möglich", betont Pascal: "Sie lässt viel mehr Gefühl zu, lässt Bilder vor dem inneren Auge und größere Räume entstehen."

Dem kann man sich nur anschließen: Wer Kephalo einmal live erlebt hat, der weiß, wie eindringlich und intensiv ihre Songs auf den Hörer wirken, mit welchem Sog die wirkmächtigen und omnipräsenten Melodien das Publikum in ihren Bann ziehen. "Es ist tatsächlich so, dass sich die Stimmung bei unseren Konzerten ein bisschen aufschaukelt", bestätigt Eric. Und Pascal ergänzt: "Live kann man mit dem Publikum nochmal etwas ganz anderes aufbauen, die Atmosphäre ist viel intensiver."

Das "Kephalo-Feeling"

Die Inspiration für ihre einzigartigen Klangkunstwerke holen sich die Jungs meist aus ruhigeren, gedankenvollen Momenten. "Viele Lieder sind entstanden, indem ich mich einfach mal aufs Zimmer oder in die Natur zurückgezogen habe", erzählt Pascal, der für das Komponieren der meisten Kephalo-Songs verantwortlich zeichnet: "Wenn der Kopf frei ist und man sich total in die Musik reinknien kann, dann kommen einem die meisten Ideen."

Und über Ideenmangel können sich die kreativen Brüder wahrlich nicht beklagen: Nach ihrem beachtlichen Erstlingswerk „Endlose Tiefe“ haben Kephalo vor kurzem mit den Arbeiten zu ihrer zweiten Platte begonnen. Über die Weihnachtsfeiertage wollen sie intensiv an ihren neuen Kompositionen feilen. „Das neue Album wird rhythmischer werden“, verrät Pascal schon mal vorab: „Wir haben aber noch eine Menge Arbeit vor uns.“

Wer sich nicht bis zum Erscheinen der neuen Platte gedulden möchte, der kann das "Kephalo-Feeling" schon mal live genießen: Am 12. Januar bringen die Drei die Print Media Lounge zum Klingen.

von Lisa GrĂĽterich
   

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