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01.07.2008

The Ruins - Ruinen

1 von 4 rupis - Unfreiwillig komisch

Der Horrorfilm „The Ruins - Ruinen“ von Regisseur Carter Smith beginnt vielversprechend. Leider dominieren bald die kreativen Ausrutscher, und man weiß nicht, ob man sich fürchten oder lachen soll. Unterhaltsam oder peinlich, je nach Gusto.

„The Ruins – Ruinen“ beginnt vielversprechend. Obwohl sich Regisseur und Modefotograf Carter Smith den gesamten Film über an dem Lehrbuch „Wie produziere ich einen guten Horrorfilm?“ orientiert zu haben scheint, wirkt die Umsetzung der Szenen anfangs noch originell.

Lauter kreative Ausrutscher

Zwei US-amerikanische Paare im besten Studentenalter, Jeff (Jonathan Tucker) und dessen Freundin Amy (Jena Malone, „Pride and Prejudice“) sowie Eric (Shawn Ashmore, „X-Men“) und dessen Freundin Stacy (Laura Ramsey), kommen am Pool ihres Hotels in Mexiko mit dem deutschen Matthias (Joe Anderson) ins Gespräch. Er will am nächsten Tag mit ein paar Griechen aufbrechen, um seinem Bruder zu einem kaum bekannten Mayatempel nachzufolgen. Tatsächlich werden ihn die zwei Pärchen und der Grieche Pablo (Dimitri Baveas) dorthin begleiten. Doch nicht nur die Tempelruine birgt Gefahren. Die Einheimischen, die diese bewachen, lassen kein Zurück mehr zu. Es beginnt ein Kampf ums Überleben auf der Spitze des mit menschenfressender Vegetation überwucherten Mayatempels.

Was diesem Film bereits am Anfang eine wohl unfreiwillige Komik gibt, ist der Name des Bruders von Matthias: Heinrich. Leider war dieser kreative Ausrutscher nur der Vorbote der weiteren Entwicklung des Films, bei der man nicht wusste, ob man lachen oder sich fürchten sollte. Kurzum: Wenn „The Ruins“ schon nicht das Fürchten lehrt, könnte man ihm noch einen gewissen Unterhaltungswert zuschreiben – vorausgesetzt man fände das fehlende Gespür und ständige Scheitern des Regisseurs bei der Erzeugung von Angst unterhaltend und nicht peinlich.

von Martin Gottschalk
   

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