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06.05.2008

You kill me

3 von 4 Rupis - schockiert und amĂĽsiert

Frank Falenczyk (Ben Kingsley) arbeitet für seine „Familie“, einen polnischen Mafiaclan, als Auftragskiller. Obwohl Frank am laufenden Band Menschen ins Jenseits befördert, ist er dennoch ein sensibler Mensch.

Frank Falenczyk (Ben Kingsley) hat keinen alltäglichen Beruf. Er arbeitet für seine „Familie“, einen polnischen Mafiaclan, als Auftragskiller. Obwohl Frank am laufenden Band Menschen ins Jenseits befördert, ist er dennoch ein sensibler Mensch. So sensibel, dass er seinen Job bald nur noch unter Alkoholeinf luss erledigen kann. Damit verärgert Frank bald die Familie, da er sich bei seinen Aufträgen immer mehr Fehler leistet oder auch mal völlig verpennt.

Um den Profikiller wieder voll einsatzbereit zu bekommen, schickt ihn sein Boss Onkel Roman (Philip Baker-Hall) kurzerhand nach San Francisco zu den Anonymen Alkoholikern. Damit Frank dort nicht auf dumme Gedanken kommt, nimmt er einen Nebenjob an. Als Experte in Sachen Sterben arbeitet er im Leichenschauhaus.

Anfangs scheint es, als wolle er gar nicht von der Droge wegkommen und nimmt die Therapie und andere Alkoholabhängige nicht ernst. Erst der homosexuelle Tom (Luke Wilson) kommt an Frank heran und wird sein „Sponsor“, mit dem er all seine Sorgen bespricht.

Aber fĂĽr Frank ändert sich noch mehr: Im Bestattungsunternehmen trifft er auf Laurel (TĂ©a Leoni), deren Vater gerade gestorben ist. Frank offenbart der schönen Laurel seine dunklen Geheimnisse. Sie lässt sich von den Geständnissendes Mafiakillers nicht abschrecken  und beschlieĂźt, Frank bei seinem Alkoholentzug zu unterstĂĽtzen. Im Gegenzug weiht Frank sie in die Kunst des professionellen „Um-die-Ecke-Bringens“ ein.

John Dahls neuer Film ist eine durchaus unterhaltsame Thriller-Komödie. Obwohl die Besetzung eher unbekannte Schauspieler aufweist, sind die Rollen vom Auftragskiller Frank bis zum Anonymen Alkoholiker Tom optimal besetzt. Auch die Filmmusik ist nett komponiert und passt zu dem mafiösen Hintergrund wie die Faust aufs Auge. Summa summarum: „You kill me“ schockiert und amüsiert auf gleiche Weise.

von Elena Eppinger
   

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