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 Feuilleton
06.05.2008

Young, Younger, China

Fernöstliche Ausstellung in der Zeughaus-Mensa

Zeughaus-G√§ngern sind die Bilder von f√ľnf jungen chinesischen K√ľnstlern bestimmt aufgefallen: K√∂pfe, Hunde oder die unlesbaren Zeichen h√§ngen dort hinter Glas. Entdeckt hat sie ein Kunsthistoriker aus Heidelberg.

Dem ein oder anderen Zeughaus-G√§nger sind wahrscheinlich schon die seltsamen Bilder mit den K√∂pfen, Hunden oder die unlesbaren Zeichen hinter Glas aufgefallen. Bei diesen Werken der Ausstellung ‚ÄěYoungchina‚Äú handelt es sich um Arbeiten von f√ľnf jungen chinesischen K√ľnstlern, die an der Universit√§t von Chengdu den Studiengang Arts and Communications besuchen. Entdeckt wurden die jungen K√ľnstler w√§hrend einer Gastprofessur in China von Thilo Hilpert, Kunsthistoriker aus Heidelberg, der beschloss, ihre Werke in Deutschland bekannt zu machen.

Obwohl die Malarbeiten auf den ersten Blick nicht typisch chinesisch scheinen, unterscheiden sie sich in manchen Punkten von der gegenw√§rtigen westlichen Kunst. Bei der Fertigung der Bilder wurde √Ėlfarbe benutzt, was in China eine lange Tradition hat. Die gezeigten Motive sollen zudem einen reflektierten Umgang mit der Kunst zeigen, abseits alter chinesischer Konventionen, die traditionell sehr auf  Landschaftsmalerei und ihre √Ąsthetik fixiert sind. Um schlie√ülich das Geheimnis der seltsamen Zeichen hinter Glas zu l√ľften: Es handelt sich um altchinesische Texte mit stark entfremdeten Schriftzeichen.

Zum einen sind sie in einer von den K√ľnstlern selbst ausgedachten Schriftart dargestellt, und zum anderen setzen sich die Zeichen aus M√§nnchen zusammen. Den K√ľnstlern geht es um eine spielerische  Auseinandersetzung mit ihrer Sprache, was in China wegen der schweren Regelung der Schriftsprache keine Selbstverst√§ndlichkeit ist.

Wer jetzt Lust bekommen hat und sein Wissen √ľber die Werke vertiefen m√∂chte, kann noch bis zum 31. Juli eine F√ľhrung am ersten Samstag eines jeden Monats um 15 Uhr besuchen.

von Xiolai Mu
   

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