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 Hochschule
10.11.2009

MLP als Studienberater

Finanzdienstleister berät im Career-Service der Uni

In Kooperation mit der Universität Heidelberg bietet der Finanzdienstleister MLP Bewerbungskurse für Studenten an. Sind diese eine nützliche Hilfe oder geht es doch nur um Kundenfang? ruprecht-Autorin Carolin Dressler hat sich das Bewerbungstraining mal angeschaut.

Viele Wege führen nach Rom, doch nur einer führt zum begehrten Praktikums- oder Arbeitsplatz. Im Bewerbungsdschungel für Praktika, Volontariat oder sogar für den ersten Job haben viele die Orientierung verloren. Die alles entscheidende Frage: „Wie präsentiere ich mich am Besten?“

Ziel ist es, sich von anderen Bewerbern abzuheben, sei es nun im Lebenslauf oder im Bewerbungsgespräch. Das will gekonnt sein, denn es gibt feststehende Regeln, die nicht jedem geläufig sind.

Deshalb hat es sich der Career-Service der Universität Heidelberg mit seiner Seminarreihe „Professionelles Bewerben“ zur Aufgabe gemacht, mit Informationsveranstaltungen und Trainingskursen Licht ins Dunkel zu bringen. Alles in Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleister MLP. Das macht einen erstmal stutzig. Was hat ein Finanzdienstleister da zu suchen? Automatisch drängt sich die Frage auf, ob es sich bei den Veranstaltungen nicht um getarnte Kaffeefahrten für Studierende handeln könnte.

Vielleicht dachten sich das auch einige Teilnehmer der Veranstaltung „Die Professionelle Bewerbungsmappe“ als sich der Referent als „Finanzberater der MLP Finanzdienstleistungen AG“ vorstellte. Zu dem Vortrag Ende Oktober kamen Studierende aller Studienrichtungen und Semester. Alle auf der Suche nach der makellosen Bewerbung als Waffe für die Jagd nach dem anvisierten Traumjob oder Praktikum.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann Kursleiter Marcus Wiegel mit seiner kompakten Präsentation, die keinesfalls von Eigenwerbung durchzogen war. Der Referent verstand es, die wichtigsten Punkte rund um das Thema Bewerbungsmappe in Interaktion mit den Anwesenden abzuhandeln. Jede Problematik wurde mit anschaulichen Beispielen unterlegt und kleinen Anekdoten verziert.

In knapp zwei Stunden wurden die wichtigsten Elemente einer Bewerbung grĂĽndlich besprochen, angefangen vom Anschreiben bis hin zu den Referenzen. Allerdings konnten nicht auf alle Fragen ausfĂĽhrlich eingegangen werden.

Gewiss gab es hier und da einen Hinweis auf MLP-bezogene Leistungen und Veranstaltungen, doch von Lobhudelei konnte nicht die Rede sein. Vielmehr wurde deutlich, wie verunsichert Studierende sind, wenn es darum geht, das eigene Profil fĂĽr die Arbeitswelt in Schale zu werfen.

Da kommen professionelle Ratschläge wie gerufen, auch wenn der Vorwurf des versteckten Eigennutzes seine Berechtigung hat. Doch wem die Anspielungen auf MLP nicht passen, der kann einfach kurz auf Durchzug schalten.

von Carolin Dressler
   

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