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 Hochschule
26.01.2010

Germanisten überlastet

Einzelne Prüfer sind ausgebucht, Prüfungen dennoch gewährleistet

Bei den aktuellen Examensprüfungen kommt es am Germanistischen Seminar zu Überlastungen von einzelnen Prüfern. Einige haben erst im kommenden Jahr wieder Termine frei. Institutsleitung und Fachschaft beruhigen dennoch.

Bei den aktuellen Examensprüfungen kommt es am Germanistischen Seminar zu Überlastungen von einzelnen Prüfern. Einige haben erst im kommenden Jahr wieder Termine frei. Institutsleitung und Fachschaft beruhigen dennoch.

Am Germanistischen Seminar kommt es im Rahmen der aktuellen Abschlussprüfungen offensichtlich zu Überlastungen von Prüfern. Mehrere Dozenten weisen bereits seit Monaten durch Aushänge darauf hin, dass sie bis auf weiteres keine neuen Prüflinge mehr annehmen können. Insbesondere im Bereich der Neueren deutschen Literaturwissenschaft für Staatsexamenskandidaten scheint es dabei Engpässe zu geben.

Einzelne Studenten berichten davon, dass sie daher nicht bei ihrem Wunschdozenten untergekommen sind. „Stattdessen muss ich jetzt bei einem Prüfer die Prüfung ablegen, den ich gar nicht persönlich kenne und bei dem ich noch nie ein Seminar hatte“, meint eine Germanistikstudentin frustriert. Andere Studenten fürchten gar um den rechtzeitigen Abschluss ihres Studiums.

"Niemand muss warten"

Dem widerspricht jedoch die Direktorin Frau Beßlich. „Die Germanistik ist zwar ein Massenfach, aber wir haben genügend Prüfer. Niemand muss noch ein weiteres Semester immatrikuliert bleiben, um geprüft zu werden.“ Sie räumt aber ein: „Leider können wir nicht gewährleisten, dass jeder bei seinem Lieblingsdozenten geprüft werden kann. Unser Ziel ist die Gleichverteilung der Studierenden auf die Dozenten.“

Wichtig sei jedoch die frühzeitige Absprache des Studenten mit dem Prüfer und ein möglichst enger Kontakt beispielsweise über die Kolloquien. Dann könne im Einzelfall auch eine individuelle Lösung gefunden werden, wenn Prüflinge kaum Kurse ihres Prüfers hätten besuchen können. Darüber hätte das Institut auch auf einer eigens abgehaltenen Informationsveranstaltung Mitte Januar informiert.

Die Fachschaft sieht die Situation ähnlich. „Es ist sicher richtig, dass es zu wenig Dozenten für die vielen Studierenden gibt “, so ein Mitglied. Aber das Institut bemühe sich angemessen um eine Lösung des Problems.

von Benjamin Jungbluth und Philine Steeb
   

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