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 Klecks und Klang
03.05.2010

Offbeat und Posaunen

FĂŒr euch angespielt: die neusten CDs

Nichts taugt besser zur sommerliche Grillparty-Beschallung als Roots-Reggae. Versuchts mal mit "I-Fire - Bigger, Better, Hotter". FĂŒr die gechillte Kellersause nach Sonnenuntergang empfehlen etwas Brass und "Mardi Gras.bb - Von Humboldt Picnic".

I-Fire - Bigger, Better, Hotter

Endlich! Der kalte Winter hat sich verabschiedet. Fehlt nur der richtige Soundtrack zum Sommer-Feeling! Die Roots-Reggae-Kombo I-Fire aus Deutschlands hohem Norden ist ausgezogen, um mit ihrem neuen Longplayer „Bigger, Better, Hotter“ der Republik einzuheizen. Neben eingĂ€ngigen Partytracks bietet die Platte gesellschaftskritische Texte, bei denen mal die Finanzhaie, mal unser aller Angie, aber auch die konsumgeile Gesellschaft ihr Fett weg bekommen.

Musikalisch setzen die Hanseaten leider eher auf altbewĂ€hrte Soundcollagen. Die einzelnen Tracks fĂŒr sich genommen taugen zwar zur groovigen Untermalung des einen oder anderen Grillabends, sind aber in ihrer Gesamtheit einfach zu austauschbar. Die episch-angehauchte Eröffnungssequenz des ersten Tracks mit dem Titel „Erste Wahl“, in der sich I-Fire mit ihrer neuen „goldenen Scheibe“ zu Rettern der gebeutelten Gesellschaft stylisieren, kann darĂŒber auch nicht  hinwegtĂ€uschen. Um ein wirklicher „Burner“ der Superlative zu sein, braucht es mehr. (ssc)



Mardi Gras.bb - Von Humboldt Picnic

Musikalisch in die Ferne schweifen: Mardi Gras.bb wandeln mit ihrer neusten Klanggeburt auf den Pfaden der großen Abenteurer und Entdecker der vergangenen Jahrhunderte. Marco Polo, Lindbergh und Vasco da Gama, vereint auf einem fernwehgetrĂ€nkten Album. Eine schöne Idee. Und das Beste: eine schöne Umsetzung.

Kommt der Opener „Dehli Morning Raga“ mit seinem saumseligen Shangri-La noch etwas schleppend um die Ecke, dreht die Mardi-Gras-Mischpoke beim zweiten Track richtig auf und demonstriert, was sie am besten kann: entspannte Brass-Melodien lĂ€ssig aus der GĂŒrtellinie schĂŒtteln. Den leichtfĂŒĂŸigen Groove von „Still In Love With Montreal“ genießt man am besten in einer THC-benebelten Kellerkneipe, stilecht mitschnipsend und mit GlĂŒckssternchen in den Augen.

Derweil tĂ€nzelt der verschmitzte Chanson „Blvd. De Clichy“ gekonnt in den Fußstapfen von Piaf und Becaud. Und zum Ausklang der Reise: noch ein letzter Blick in den funky „Container No. 905“, bevor das Mardi-Gras-Schiff wieder ablegt und uns mit Pauken und Posaunen zurĂŒck in die Heimat gondelt. (lgr)

von Lisa GrĂŒterich und Sabrina Schadwinkel
   

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