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 Klecks und Klang
12.07.2011

Incubus

"If Not Now, When?"

Zwanzigjähriges feiert die Band kommenden November und fünf Jahre haben sie sich jetzt Zeit gelassen, um ihr siebtes Studioalbum unter die Leute zu bringen. "Endlich!", dachten wohl die meisten Fans, die voller Erwartung dem Erscheinungstag entgegengefiebert haben.

Zwanzigjähriges feiert die Band kommenden November und fünf Jahre haben sie sich jetzt Zeit gelassen, um ihr siebtes Studioalbum unter die Leute zu bringen. "Endlich!", dachten wohl die meisten Fans, die voller Erwartung dem Erscheinungstag entgegengefiebert haben.

Um dann voller falscher Erwartungen mit dem Kopf durch die Wand zu laufen. Leider aber nicht durch eine Gitarren-Wand, denn diese wird in „If Not Now, When?“ vergeblich gesucht. Der Titeltrack, der gleichzeitig das erste Lied des Albums ist, würde einen melodisch dazu veranlassen, zu schauen, ob man das richtige Album eingelegt hat, wäre da nicht Brandon Boyds fantastischer und unverwechselbarer Gesang.

Die neue Platte steht klar im Kontrast zu der bisher produzierten Musik und das sei auch beabsichtigt, so Boyd. Klare, verhaltene und langsame Klänge dominieren das Album und zeigen dem Hörer unverpackt auf, dass die Band sich enorm weiterentwickelt hat und wie sie selbst sagt, erwachsen geworden sei.

Die Band schafft es trotzdem ihrem Stil treu zu bleiben. „Adolescents“, der ersten Single-Auskopplung, gelingt es, Köpfe in Bewegung zu setzen und „Isadore“ erinnert an „Black Heart Inertia“, während „Switchblade“ die Funk-Rock-Seite des Altbekannten aufgreift. Die Texte stehen mehr denn je im Vordergrund und dementsprechend anders muss man sich die Platte anhören. 

von Jin Jlussi
   

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